RH #184Interview

STORMWARRIOR

Metal mit abgesägten Beinen

Wir schreiben das Jahr 1209 nach Lindisfarne. Wikingerkapitän Lars Ramcke steht mit gezücktem Schwert am Bug der STORMWARRIOR, bereit, aus dem Hamburger Hafen auszulaufen. Der bärtige junge Unhold folgt großen Vorbildern. Von Störtebeker über Helloween bis Running Wild reicht die Liste der Streiter wider den Kommerz, die ihm vorauseilten. Und in der rauchigen Kombüse unter ihm klappert Bruder Cle mit den Töpfen.

 

»Das, was ich im Herzen fühle, bestimmt mein Äußeres. Ich verwandle mich langsam in einen Wikinger.« Diese Worte stammen aus dem Mund von Lars, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Bandleader des Hamburger Metalquartetts STORMWARRIOR. Und wenn man dem bärtigen Jungspund in die Augen schaut, dann weiß man, dass das nicht scherzhaft gemeint ist. Lars ist für sein Wikingerdasein gerüstet: »Ich arbeite im Krankenhaus als OP-Gehilfe. Da muss ich schon mal abgesägte Beine und so raustragen. Blut hab ich wirklich schon genug gesehen.«

Bestens gerüstet sind auch STORMWARRIOR, die sich mit je zwei Demos und zwei Singles sowie zahlreichen Auftritten im ganzen Bundesgebiet schon einen guten Namen im Underground erspielen konnten. Mit Remedy Records und Produzent Kai Hansen nahmen Lars & Co. jetzt die erste Langrille auf.

»Es war immer schon mein Traum, zusammen mit diesem Mann was zu machen. Seit „Walls Of Jericho" ist er ja so etwas wie der Hamburger Metalgott.«

Das erste Mal lässt Lars hinter der grimmigen Maske Bewunderung erkennen: »Ich hab ihn ja schon vorher...

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