RH #184Interview

RED AIM

Früh an später denken!

Preisfrage: Was haben Komödiant Heinz Becker, Ex-Finanzminister Oskar „Napoleon“ Lafontaine und die Stoner/Psychedelic/Rotzrock-Kapelle RED AIM gemeinsam? Antwort: Alle stammen aus dem Saarland und gelten zudem noch als schräge Vögel ihrer jeweiligen Zunft. Grund genug, dem Frontweirdo des Quartetts, Dr. Don Rogers, mal näher auf die Pelle bzw. das Flammenhemd zu rücken.

Woher stammt dein Pseudonym Dr. Don Rogers?

»Aus einem Siebziger-Jahre-Porno. Mit bürgerlichem Namen heiße ich eigentlich Karsten. Übrigens nennt sich unser Drummer seit neuestem Mitch Buchanan. Frag mich aber bitte nicht, warum.«

Eure Künstlernamen und Songtitel eurer aktuellen Scheibe („Flesh For Fantasy“) wie ´My Lovely Mr. Singingclub´, ´Goodbye Sam, Hello Samantha´, ´Kneel Down And Blow For Forgiveness´ oder ´Aprilfuckers´ legen die Vermutung nahe, dass es sich bei RED AIM um eine Art Funband handelt.

»Wir versuchen, uns ein Fun-Image aufzubauen, um den Leuten zu zeigen, dass uns die Musik Spaß macht und wir uns dabei nicht so ernst nehmen. Das erkennt man vor allem an unseren Lyrics, obwohl da ja eigentlich gar keine Texte sind.«

Wie meinen?

»Von den elf Songs haben nur vier einen Text.«

Und was singst du beim Rest?

»Nix.«

Nix?

»Ja, nix. Bzw. sinnlos aneinander gereihte Wortkreationen in einer Art Fantasiesprache. Das ist mal was Neues.«

Nicht ganz. Obituary sind auf ihren ersten Scheiben ähnlich vorgegangen. Hast du wenigstens die Lyrics der vier Stücke mit Text verfasst?

»Nö, das war unser...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen