RH #184Interview

DARK TRANQUILLITY

Handschellen für den Keyboarder

Mit "Damage Done" haben die Göteborger Veteranen DARK TRANQUILLITY zurück auf den Pfad der melodischen Death Metal-Tugenden gefunden. Noch einen Ausfall der Sorte "Projector" oder Mittelmaß der Marke "Haven" hätte die Fan-Kernschicht wohl nicht verkraftet. Mikael Stanne hat die cleanen Vocals eingemottet, und statt der Keyboards dominieren wieder Gitarren.

»Wir wollten die Aggressivität und Intensität früherer Alben wie zum Beispiel "The Gallery" und "The Mind’s I" zurückbringen«, erklärt Growl-Gott Mikael. »Das war unsere Zielsetzung, als wir mit dem Songwriting begannen. Außerdem wollten wir aber auch noch die Einflüsse der beiden "neuen" Bandmitglieder dazumischen (Keyboarder Martin Brändström und Bassist Martin Henriksson sind seit mittlerweile mehr als drei Jahren Teil der Band... - d.Verf.). Es sollte also eine Kombination aus unserer alten Mentalität und unserem aktuellen Songwriting werden. Auf jeden Fall aber wollten wir ein viel aggressiveres und ursprünglicheres Album machen, als es die letzten beiden geworden sind.«

Wäre es nicht besser gewesen, "Damage Done" schon 1999 statt "Projector" aufzunehmen?

»Nein, das glaube ich nicht. Das hätte so sicher nicht funktioniert. Ohne die beiden Alben gäbe es auch "Damage Done" in seiner jetzigen Form nicht. "Projector" war sehr erfrischend für uns. Natürlich weiß ich, dass viele Fans denken, wir hätten dieses Album besser nie aufgenommen. Für uns war es aber sehr wichtig zu zeigen, dass wir auch in eine völlig andere...

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