RH #183Interview

PAIN

(B)engel mit tätowierten Eiern

Eigentlich wollte Hypocrisy-Frontmosher und Produzentenguru Peter Tägtgren mit seinem Elektro-Pop-Metal-Projekt PAIN nur ein Ventil für seinen überdimensionalen kreativen Output schaffen. Doch so langsam entwickelt der kontrovers diskutierte Bastard ein sehr erfolgreiches Eigenleben.

Schweden hat mehr zu bieten als wackelige Billigmöbel oder eine rothaarige Rotzgöre mit Fäkalnamen und Waldorfvilla. Das ist spätestens seit dem Erscheinen des ersten Hypocrisy-Albums „Penetralia" klar. Mit dieser Scheibe begann vor zehn Jahren die eigentliche Schaffensphase des kreativen Workaholics Peter Tägtgren, der neben seiner Death Metal-Combo diverse hochkarätige Acts wie zum Beispiel Immortal, Dimmu Borgir und Destruction in seinem Abyss-Studio produzierte.

1996 erschien der erste, wenig beachtete PAIN-Longplayer, auf dem Tägtgren klassische Thrash/Death-Elemente und Industrialklänge zu einem harten, futuristischen Sound verarbeitete. Seine Vorlieben für Goa und Trance beeinflussten den Stil des Nachfolgers „Rebirth" aus dem Jahr 2000, der wesentlich poppiger und mainstreamiger als das Debüt klang. Die erste Single-Auskopplung ´End Of The Line´ erreichte in Schweden in kürzester Zeit Goldstatus. Ein Erfolg, mit dem auch der Erfinder des Songs nicht gerechnet hatte.

»Als mir die Leute meiner Plattenfirma erzählten, dass sie ein Video produzieren wollten und vorhätten, Singles auszukoppeln, habe ich ihnen wenig optimistisch geantwortet, dass sie es doch lieber vergessen sollten, weil...

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