RH #183Interview

EVERON

Bingo!

Fleißig, fleißig, die Herren. Nicht nur, dass EVERONs neuer Prog-Geniestreich „Bridge“ (s. Dynamit-Review im letzten RH) das mittlerweile fünfte Album der Combo ist. Sänger/Gitarrist/Keyboarder/Songwriter Oliver Philipps und seine Mannen haben mit „Flesh“ auch bereits den Nachfolger - oder besser: Zwillingsbruder - im Kasten, der im Herbst das Licht der Shops erblicken wird.

„Flesh“ wird dabei allerdings eine ganze Ecke ruhiger und orchestraler ausfallen als „Bridge“. Beim aktuellen Album konzentriert man sich dagegen auf dynamische, eingängige und tiefgründige Prog-Rock-Stücke mit leichter Metal-Schlagseite, die es bewundernswerterweise schaffen, sowohl auf einer Linie zu liegen als auch mächtig abwechslungsreich zu klingen. Lediglich das Angeber-Instrumental ´Puppet Show´ fällt aus dem Rahmen, weil die Band hier mächtig und offensichtlich vom Leder zieht.

»´Puppet Show´ ist ein einziger Kindergarten«, lächelt Oliver, der zusammen mit EVERON-Drummer Christian „Moschus“ Moos hauptberuflich das Spacelab-Studio betreibt, in dem schon Acts wie Re-Vision und Ancient Rites aufgenommen haben. »Die meisten merken gar nicht, dass der Song mit einem Augenzwinkern gespielt ist. Vor allem die Die-hard-Proggies finden das dann tierisch super und klopfen dir bewundernd auf die Schulter. Du machst einen Witz, und die Leute sagen: „Das ist es! Das ist aber schnell gespielt! Boah, ist das schwer!“ Das ist so ähnlich wie vor einigen Jahren bei Sting. Er sollte für den Titelsong von „The...

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