RH #182Interview

BESEECH

Autobahn der Seelen

„Souls Highway" nennt sich der dritte Longplayer der schwedischen Formation BESEECH aus Borås - und diesmal hat das Septett ein wahres Wunderwerk abgeliefert. Ein Meisterwerk des düsteren Metalls, mal schwer abrockend, mal melancholisch in mystische Synthie-Welten eintauchend, jederzeit knackig arrangiert und mit vielen Ohrwurmmelodien bestückt. Wir unterhielten uns mit Gitarrist Robert Spånglund über diesen Geniestreich.

Blenden wir zunächst zurück: Mit „...From A Bleeding Heart" und „Black Emotions" veröffentlichten BESEECH bereits zwei gute Alben, waren bei ihren jeweiligen Labels allerdings nicht gerade oberste Priorität und somit nur absoluten Insidern bekannt. Als sich dann aber die Gelegenheit ergab, mit Theatre Of Tragedy auf Europatour zu gehen, setzten sie alle Hebel in Bewegung, um sich diese Chance nicht entgehen zu lassen.

»Da unsere Plattenfirma mal wieder keinen Cent in die Sache investieren wollte, klopften wir bei unserem Verlag an. Die Leute von diesem Verlag waren schon immer sehr hilfreich, was Vertragsverhandlungen und ähnliches betraf - und auch sie hielten diese Tour für eine gute Idee und finanzierten uns einen Großteil des Trips; den Rest steuerten wir selbst bei.«

Es gibt also tatsächlich auch noch Verlage, die nicht nur einfach einen gewissen Prozentsatz der Einnahmen kassieren und nichts dafür tun.

Sehr ungewöhnlich war auch das Gefährt, mit dem BESEECH diese Tour bestritten.

»Jau, das war ´ne echte Schrottkiste. Wir haben das Ding im Internet...

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