RH #182Interview

DESTRÖYER 666

Thunder from Down Under!

Nach vier starken Alben haben sich die inzwischen nach Holland übergesiedelten Australier DESTRÖYER 666 fest im Black/Death/Thrash-Underground etabliert. Anlässlich der kürzlich absolvierten „No Mercy“-Festivaltour unterhielten wir uns mit Gitarrist/Schreihals Keith Warslut und Drummer Mersus.

Keith machte bereits Anfang der Neunziger mit seiner Ex-Band Corpse Molestation, die sich wenig später in Bestial Warlust umbenannte und zwei im Underground abgefeierte Alben aufnahm, von sich reden. Er hatte jedoch schnell die Schnauze von seinen damaligen Mitstreitern voll und gründete 1994 sein eigenes Projekt DESTRÖYER 666: »Bei Bestial Warlust gab es eine starke Diskrepanz zwischen den Songtexten und der Lebenseinstellung bestimmter Bandmitglieder«, erklärt mir Keith (30) bei einem randvollen Glas Jack Daniel´s in der Essener Zeche Carl. »Das wurde mit der Zeit immer lächerlicher und behinderte die Band, weil schlicht und einfach der nötige Einsatz fehlte. Ich entschloss mich deshalb, ein Soloalbum unter dem Namen DESTRÖYER 666 aufzunehmen („Violence Is The Prince Of This World“, ´95), anfangs noch mit der Hilfe einiger Kumpels. 1996 wurde daraus eine feste Band, wir nahmen das zweite Album „Unchain The Wolves“ (das 1997 erschien - Red.) auf - und los ging´s.«

Obwohl diese zweite Scheibe in vielen Fanzines abgefeiert wurde, brachte erst das dritte Album „Phoenix Rising“ (2000), ein absoluter Hammer in jeder Hinsicht, den endgültigen Durchbruch im Underground. Die Band...

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