RH #182Interview

WARHAMMER

Requiem für einen Verrückten

Nach vier überzeugenden Alben haben sich die Hellhammer-Maniacs WARHAMMER aufgelöst. Die Gründe für den Split konntet ihr auf den News-Seiten unserer Mai-Ausgabe nachlesen; deshalb wollen wir sie an dieser Stelle nicht wiederholen. Trotzdem soll der Kopf der Band, Gitarrist/Basser Frank Krynojewski, noch einmal Gelegenheit bekommen, das Kapitel WARHAMMER würdig zu schließen.

Als Frank die Band vor einigen Jahren gründete, hatte er eine klare Vision: WARHAMMER sollten genau da weitermachen, wo seine Faves Hellhammer mit ihrer „Apocalyptic Raids“-EP aufgehört hatten. Frank schrieb Songs unter der Prämisse, dass sie genau so auch auf einem imaginären Hellhammer-Album hätten stehen können - wobei er den Sound seiner Vorbilder bis ins allerkleinste Detail kopierte. Wie mühselig solch ein Vorhaben sein kann, wird euch vielleicht klar, wenn ihr euch vor Augen haltet, dass Hellhammer selbst nie in der Lage waren, ihren Sound hundertprozentig originalgetreu von einem Tonträger zum nächsten (z.B. vom dritten Demo zur EP) zu transportieren. Teilweise waren sogar kaputte Verstärker für bestimmte Hellhammer-Klang-Details verantwortlich, an denen Frank monatelang herumdokterte!

»Viele Leute machen sich kein Bild davon, wie schwierig es ist, einen bestimmten Sound wirklich originalgetreu zu kopieren«, lacht Frank. »Die denken, wir setzen uns hin und schrubben uns drei primitive Riffs aus den Schuhen, und das war´s dann. Das stimmt natürlich nicht. Wenn ich Riffs für WARHAMMER schreibe,...

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