RH #181Interview

PITCHSHIFTER

Rum on the Riffs

Das kurzzeitige Gastspiel der englischen Industrial-Punks bei einem Majorlabel ist beendet – und die Musik der Gebrüder Clayden und ihrer Mitstreiter ist wieder härter und aggressiver geworden. »Wir bleiben Englands Alptraum«, verspricht Sänger John Clayden im Interview.

Solange es PITCHSHIFTER gibt – und das sind mittlerweile satte zwölf Jahre –, solange gibt es auch den Slogan „PSI – Pitchshifter Industries" auf Merchandise-Artikeln und im CD-Artwork. Doch plötzlich müssen die drei Buchstaben als Albumtitel herhalten. Warum, John?

»Wir wollten den Leuten klarmachen, dass unsere neue CD ein pures PITCHSHIFTER-Album ist. „PSI" verkörpert die Band und ihre Musik perfekt.«

Das würde ja bedeuten, dass „Deviant" alles andere als typisch PITCHSHIFTER war, denn euer 2000er Album klang viel relaxter, durchdachter, gebremster als die neue Scheibe, deren Aggression und Heftigkeit für mich schon etwas überraschend kam.

»Auf „Deviant" waren wir etwas zu sehr dem kontrollierten Thinking-Men´s-Ding verfallen. Wir hatten unsere eigentlichen Ziele zu sehr aus den Augen verloren.«

Und ihr standet als Major-Band sicherlich auch unter kommerziellem Druck.

»Das mag sein, wobei das im Studio bei uns nie eine Rolle gespielt hatte. Ich bin froh, nicht mehr auf einem Major-Label zu sein, obwohl ich so manche merkwürdige Erfahrung nicht missen möchte.«

Welche merkwürdige Erfahrung zum Beispiel?

»Eines Tages rief ich bei Universal an und bat die Promoterin, mir eine Pressemappe zu schicken....

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