RH #181Interview

SOULFLY

Die Ruhe vor dem Sturm

Phoenix im Frühling. Die Sonne treibt das Thermometer auf freundliche 31 Grad hoch, die Frisur sitzt, das Deo wirkt. Und SOULFLY-Kopf Max Cavalera reicht kühle Getränke, um die Rock Hard-Delegation auf die Hörprobe des neuen, schlicht „3“ betitelten Longplayers vorzubereiten.

Wir befinden uns im Wochenend-Haus der Cavalera-Familie, mitten in der Wüste von Arizona, wo gerade eine neue Stadt buchstäblich aus dem Boden gestampft wird. Na ja, Platz genug haben sie hier ja wirklich...

Max schließt schnell zwei Boxen an die Stereoanlage an, und schon donnern die ersten Songs aus den Lautsprechern. Heavy klingt das Zeug. Verdammt heavy sogar. Die Klampfen kommen ultra-fett, die arschgeil groovenden Drums tönen echt knackig.

Keine Frage: SOULFLY haben im Vergleich zu „Primitive“ noch mal an Klasse gewonnen. Dabei scheint auf den ersten Blick alles beim Alten geblieben zu sein: Böse Riffs und aggressive Shouts treffen auf erstklassige Tribal-Vibes, die deinen Körper unweigerlich im Takt mitwippen lassen. Dazu kommen zahlreiche Elemente lateinamerikanischer Musik, die allerdings diesmal etwas niedriger dosiert sind. Was jedoch keinesfalls als Kritikpunkt verstanden werden sollte - meiner Meinung nach tut es der Musik von SOULFLY sehr gut, dass das Pendel insgesamt mehr in Richtung harte Mucke ausschlägt und somit alles sehr kompakt klingt, denn letztlich sind SOULFLY ja immer noch ´ne Metal-Band. Verschwunden sind die exotischen Klänge natürlich trotzdem nicht, und auch das ist gut...

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