RH #181Interview

SCAPEGOAT

Der Widersacher mit der Keule

Heimlich, still und leise hat sich in den letzten Jahren in der Pfalz eine Band entwickelt, die es locker mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen kann und die auf jeden Fall eure Beachtung verdient. Die Rede ist von SCAPEGOAT, die mit ihrem aktuellen Longplayer „Goddog Of Prey“ alle Fans von rauem und komplexem Metal à la Megadeth begeistern dürften.

Alleine die spielerische Klasse, die man auf „Goddog Of Prey“ hören kann, lässt schon darauf schließen, dass hier keine Greenhorns am Werk sind. Und siehe da: Ein Blick in die Bandhistorie belegt, dass SCAPEGOAT bereits seit 1991 zusammen musizieren und zuvor Ende der Achtziger bei regional bekannten Truppen wie Defender und Poison Asp aktiv waren.

»Mit Poison Asp haben wir 1988 sogar mal ´ne Ungarn-Tour gespielt«, blickt der gut aufgelegte Sänger und Gitarrist Tosse zurück. »Wir sind damals mit dem Orient-Express durch die Gegend gegurkt und waren völlig baff, als dann in Ungarn an die 1.000 Leute zu unseren Konzerten kamen. Das war schon ein echtes Highlight! Seinerzeit haben wir sogar ´nen Plattenvertrag ergattern können, aber der Labelboss setzte sich schon während der Studioaufnahmen mit der Kohle ab, so dass wir die Platte nur noch in Eigenregie und mit einer Tausender-Auflage rausbringen konnten.«

Das erklärt aber nicht, warum es nach der Gründung von SCAPEGOAT ganze zehn Jahre bis zum Erscheinen des Debütwerks „Goddog Of Prey“ gedauert hat.

»Na ja, eigentlich gibt´s ja auch schon eine Platte von uns. 1994...

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