RH #180Interview

DISBELIEF

Ein meisterhafter Schnellschuss

Endlich gibt es mal wieder eine einheimische extreme Metalband, die vor Klasse und Originalität nur so strotzt. "Shine", das vierte Album von DISBELIEF, sticht jedenfalls aus unzähligen gleich klingenden Veröffentlichungen deutlich hervor.

Wenn man ehrlich ist (und ein wenig hart urteilt), kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die ersten beiden Alben von DISBELIEF ("Disbelief" und "Infected") verzichtbar sind. Death Metal-Fans spielen Death Metal – so lautete die Devise. Nicht mehr und nicht weniger. Erst mit ihrem dritten Release "Worst Enemy" gelang der Truppe ein bahnbrechender Feger voller Energie und Eigenwilligkeit. Das sieht Frontmann Karsten Jäger ähnlich: »Die ersten beiden Alben zeigen auf, dass wir noch auf der Suche nach einem eigenständigen Stil waren. Mit "Worst Enemy" wurde die Suche weitgehend abgeschlossen.«

Im Vergleich zu anderen deutschen Nachwuchsbands wurdet ihr bereits zu Demozeiten mit vielen Vorschusslorbeeren ins Rennen geschickt.

»Ja, wir hatten bereits zu Beginn ein gutes Umfeld, viel Presse und einen sehr rührigen Manager.«

Richtig schwierig wurde es für euch erst, als ihr bereits euren ersten Plattenvertrag unterschrieben hattet.

»Ja, es gab Probleme innerhalb der Band, weil einige ihr Ego nicht unter Kontrolle hatten.«

Wie ist es heutzutage um euer Ego bestellt?

»Das Klima innerhalb der Band ist hervorragend. Alle ziehen an einem Strang.«

Obwohl ihr ja aus dem Death Metal-Lager kommt, finde ich euren derzeitigen Stilmischmasch...

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