RH #180Interview

VOMITORY

Zu viel Gefrickel tötet das Feeling

Neben den vielen hochmelodischen Death Metal-Bands, die in Schweden wie Pilze aus dem Boden schießen, gibt es noch immer echte Brutalokapellen, die sich ruppig an den todesmetallischen Roots orientieren. Bestes Beispiel hierfür sind VOMITORY, deren Album „Blood Rapture" wie Sprengstoff aus den Boxen knallt.

»Nein, mit den neueren schwedischen Death Metal-Bands haben wir tatsächlich nicht viel gemeinsam«, bestätigt Drummer Tobias Gustafsson. »Dennoch würde ich sagen, dass wir typisch schwedisch klingen. Die neueren Bands orientieren sich an melodischem Stoff wie In Flames. Ich würde das allerdings nicht Death Metal nennen. Unsere Einflüsse sind die echten alten Bands wie die frühen Entombed, Carnage, Unleashed, Necrophobic, Dismember oder Grave. Das war noch richtiger, ungezügelter Death Metal. Was uns ebenfalls von vielen neuen Bands unterscheidet, sind die Crustparts. Wir stehen sehr auf die alten Crustbands wie Discharge oder auf neueres Zeug wie Wolfpack. Ich finde es einfach geil, Crust mit Death Metal zu mixen.«

Eine ganze Menge dieser neuen Bands aus Schweden klingen für mich wie eine etwas härtere Version von Iron Maiden.

»Ja, sie spielen schlicht und einfach Heavy Metal und bedienen sich bei den alten Meistern.«

Ich habe mehrfach gelesen, dass eure Wurzeln auch im US-Death Metal zu finden seien. Siehst du das ähnlich?

»Zwar habe ich das auch schon mehrmals gehört, aber ich muss das abstreiten. Wir mögen amerikanischen Death Metal nicht sonderlich. Ich finde, dass...

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