RH #180Interview

VIU DRAKH

Im Bett mit Driller Killer

Wer VIU DRAKH aus Sachsen-Anhalt bislang als pure Grindband abgetan hatte, sollte sich vom aktuellen Album "Death Riff Society" überfallen lassen. Die Truppe entfacht ein brutales Gewitter irgendwo zwischen Todesstahl, Grind und Crust.

»Du müsstest unsere alten Sachen eigentlich besser finden als die neue Scheibe«, wundert sich Gitarrist und Fronter Fish.

Wie kommst du darauf?

»Ich habe mal gelesen, dass du auf Sore Throat stehst.«

Ja, aber stetig stumpf herumdröhnen kann es auf Dauer auch nicht sein. Und deshalb finde ich eure Entwicklung hin zur Vielschichtigkeit sehr positiv.

»Wir wollten nicht auf Biegen und Brechen mehr Metal werden. Als wir im Studio waren, stellten wir selbst erstaunt fest, dass wir in unseren neuen Stücken viele Death Metal-Elemente haben.«

Welche Death Metal-Bands haben euch beeinflusst?

»Also, ich stehe sehr auf Morbid Angel, Malevolent Creation, Bolt Thrower, frühe Napalm Death und Krisiun. Die anderen Jungs in der Band mögen eher das Crust-Zeug. Daher kommt wohl unsere Mischung. Mittlerweile finde ich Crust aber auch cool. Als ich das erste Mal Driller Killer hörte, dachte ich: Meine Güte, was für ein Gebolze! Aber auch Slayer sind ein ganz wichtiger Einfluss. Und nicht zu vergessen: AC/DC! Die sind eingängig, straight und gut. So muss Musik auch sein. Wer nach 30 Jahren Musikbusiness noch immer so fit ist, dem gebührt Respekt.«

Eigentlich hatte jeder damit gerechnet, dass ihr "Death Riff Society" mit Andy Classen im Stage One Studio...

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