RH #180Interview

FRANK MARINO

Hypnotische Musik fürs Hirn

Von amerikanischen Kritikern wurde er in den Siebzigern für seine Hendrix-Anleihen regelmäßig gnadenlos in die Pfanne gehauen, gleichzeitig jedoch von Heerscharen von Fans vergöttert: Der Kanadier Frank Marino zählt nach all den Jahren immer noch zu den Ausnahme-Erscheinungen im Gitarrenbereich.

Die Zeiten, als Marino und seine Band Mahogany Rush im New Yorker Madison Square Garden als Headliner spielten oder beim legendären California Jam II-Festival die Fans zu Zehntausenden ausrasten ließen, sind zwar längst Vergangenheit, aber Kraftfutter wie „Juggernaut", „The Power Of Rock And Roll", „What´s Next" oder das selbstbetitelte ´78er Livealbum klingen nach wie vor genauso frisch und unverbraucht wie vor 20 Jahren. Auch die bis zu vierstündigen (!) Marathon-Shows des mittlerweile 48-jährigen Saitenhexers sind immer noch ein Erlebnis, das man nicht so schnell wieder vergisst.

Dabei sah es lange so aus, als ob Marino nach seinen immer rarer werdenden Studio-Outputs - auf den Bruch mit Sony/Columbia Anfang der Achtziger folgten mit „Full Circle" (´87) und „From The Hip" (´90) nur noch zwei reguläre Scheiben - auch noch von der Bühne Abschied nehmen würde, als der Meister 1993 seine Live-Aktivitäten abrupt einstellte.

»Ich bin aus dem Musikgeschäft ausgestiegen und habe erst mal so gut wie gar nichts gemacht - außer eine Familie zu gründen«, blendet Frank, der inzwischen dreifacher Vater ist, zurück. »Ich habe mir mein Studio besser eingerichtet, mein Equipment auf Vordermann...

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