RH #179Interview

FLOWING TEARS

Für alle Fälle Stefanie

Die Saarländer FLOWING TEARS haben mit „Serpentine“ ein echtes Kleinod abgeliefert, das den nicht immer einfachen Spagat zwischen Gothic-Melancholie und leichtfüßiger Rock-Musik nahezu perfekt meistert. Die neue Maxime der Band: Weniger ist manchmal mehr.

Im Laufe der Jahre hat man nämlich so einiges an Ballast über Bord geworfen. Nachdem zunächst der Bandname auf ein handlicheres Format zurechtgestutzt wurde - das Debüt „Swansongs“ und das Zweitwerk „Joy Parade“ veröffentlichte man noch als Flowing Tears & Withered Flowers -, ist zwischenzeitlich auch das Line-up von ursprünglich sechs auf nunmehr vier Mitglieder reduziert worden.

»Das war aber keine bewusste Entscheidung unsererseits, sondern hat sich quasi von selbst so ergeben«, setzt Gitarrist Benjamin Buss zur Erklärung an. »Ende 2000 sind sowohl unser damaliger Schlagzeuger als auch unser Keyboarder wegen ihres Studiums aus dem Saarland weggezogen. Nun sind wir aber eine ziemlich traditionell veranlagte Band, die nach Möglichkeit zwei- bis dreimal pro Woche probt. Nur so fühlen wir uns wirklich wohl. Von daher stellte sich schnell heraus, dass es für uns über eine Distanz von mehreren hundert Kilometern hinweg nicht funktionierte, weiter miteinander zu arbeiten. Also trennten wir uns in aller Freundschaft von den beiden. Unseren neuen Drummer Stefan Gemballa fanden wir dann recht schnell. Da er auch in meiner anderen Band Red Aim trommelt und wir ihn schon ewig kennen, war er die nahe liegendste Wahl für uns.«

Der...

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