RH #179Interview

GIRLSCHOOL

Born To Be Girls!

Seit 1978 (!) sind GIRLSCHOOL der unerreichte Prototyp der hart rockenden Frauenband. Ihre Mischung aus Heavy-Rock, Punk und Glam hat so manche kommerzielle Durststrecke sowie einige schwächere Alben überlebt und knallt 2002 wieder ganz vorzüglich. „21st Anniversary - Not That Innocent“ nennt sich das neue Werk. Jan Jaedike begab sich unter die vier auskunftsfreudigen Damen.

„Demolition“ (1980), „Hit And Run“ ('81) und „Screaming Blue Murder“ ('82) heißen die drei Klassiker, an die jetzt mit „21st Anniversary...“ endlich wieder ein Album stilistisch und streckenweise auch qualitativ anknüpft. Die Ladies haben uns also verdammt lange zappeln lassen. Es ist kurios, wenn auch für GIRLSCHOOL äußerst praktisch, dass es während dieser Zeit nicht eine einzige Mädeltruppe schaffte, in die Fußstapfen der vier Engländerinnen zu treten. Wünschen wir der jetzigen Besetzung um die drei Urmitglieder Kim McAuliffe (g./v.), Denise Dufort (dr.) und Enid Williams (b./v.) sowie Neuzugang Jackie Chambers (g.) also einen zweiten Frühling.

Bloß - warum zum Deibel habt ihr uns geschlagene zehn Jahre auf das neue Studioalbum warten lassen? „Girlschool“ erschien 1992, und seitdem war Funkstille.

Kim: »Wir haben immerhin eine Livescheibe gemacht.«

Jackie: »Er hat aber nach Studioplatten gefragt.«

Kim: »Na, davon gab's auch ein paar. Zum Beispiel diese ganzen komischen Compilations, die wir leider nicht kontrollieren können (sie meint Releases wie „The Collection“ und „C'mon Let's Go“ - d.Verf.)....

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