RH #179Interview

CENTINEX

Der mieseste Tätowierer der Welt

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Gleichsam fleißig, aber bedeutend weniger possierlich sind CENTINEX, die über Jahre bei eingefleischten Death-Metallern punkten konnten, jedoch niemals den endgültigen Durchbruch schafften. Der aktuelle Longplayer „Diabolical Desolation“ könnte diesen Zustand aber durchaus ändern.

Das sechste Langeisen der Schweden ist ein amtliches Pfund geworden, das kaum Wünsche offen lässt. Doch auch das 1992 auf dem Höhepunkt der ersten großen Death Metal-Explosion veröffentlichte Debüt „Subconscious Lobotomy“ hatte bereits seine Momente. Dennoch gelang es CENTINEX im Gegensatz zu Zeitgenossen und Landsmännern wie Entombed, Dismember & Co. nicht, vom damaligen Boom zu profitieren und aus dem Underground auszubrechen.

»Das dürfte in erster Linie daran gelegen haben, dass die Scheibe auf dem winzigen Label Underground Records erschienen ist«, erinnert sich Bassist und Hauptsongwriter Martin Schulman. »Diese Firma hatte bei weitem nicht die gleichen Mittel wie etwa Nuclear Blast, um eine Band zu promoten. Wären wir von Beginn an auf einem größeren Label gewesen, wäre unsere Karriere vermutlich gänzlich anders verlaufen. Dennoch war es kein schlechter Start für uns. Wir haben seither mehrfach das Label gewechselt und uns dabei eigentlich immer verbessert, während andere Bands gleich zu Beginn richtig durchstarteten, hinterher aber um so tiefer abstürzten.«

Ein anderes Hindernis für den sofortigen Durchbruch könnte aber auch das völlig misslungene...

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