RH #179Interview

BARCODE

Alles egal!

„Hardcore“ heißt das dritte Album der trinkfreudigen Dänen BARCODE. Und Hardcore ist im Gegensatz zu den etwas vielschichtigeren Vorgängern auch drauf. Vorausgesetzt, man definiert diesen Stil lediglich über die New Yorker Variante.

Aber für BARCODE geht´s eh nicht um Schubladen oder die ursprünglichen Szene-Ideale, sondern um den Spaß an der Musik. Der selbstbewusste Gitarrist Dr. J, der eigentlich Jakob heißt und seinen sinnfreien Spitznamen während eines Besäufnisses verpasst bekam, ist seit dem zweiten Album „Beerserk“ an Bord. Er ist voll und ganz von der BARCODE-Entwicklung begeistert, die mit dem souverän von Grope-Gitarrist Flue Madsen (der u.a. schon mit 2 Ton Predator, N.A.O.P. und Daemon arbeitete) in Szene gesetzten, halbstündigen Brett „Hardcore“ ihren musikalischen Höhepunkt gefunden hat.

»„Hardcore“ ist auf jeden Fall unsere ernsthafteste Platte. Das Debüt „Hard Jet Super Flash“ war noch ´ne seltsame Mischung aus verschiedensten Stilen und mehr ´ne Spaßkiste. „Beerserk“ sehe ich auch eher als Partyscheibe mit einigen Rock´n´Roll-Elementen. Jetzt wissen wir endlich, was wir wirklich wollen, und wir sind ein ganzes Stück härter und simpler geworden. Und besser!«

Der Rock´n´Roll-Touch mancher alter Stücke stand der Band dennoch gut zu Gesicht.

»Ich mag das auch weiterhin. Ich höre z.B. viele schwedische Rock´n´Roll-Bands, aber es macht einfach mehr Spaß, die neuen Songs zu spielen. Sie sind nämlich kürzer, haha!«

Nachdem man sich auf den ersten Platten noch...

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