RH #178Interview

SACRED STEEL

Mit dem Zweiten sieht man besser!

Gerrit Mutz, seines Zeichens Sänger und Aushängeschild der „Gehasst, verdammt, vergöttert“-Metaller SACRED STEEL, ist verblüfft: »So langsam müssten auch mal ein paar negative Reaktionen kommen, sonst glaube ich echt noch, dass wir was falsch gemacht haben.« Was ist passiert? Ganz einfach: Die kompromisslosen Süddeutschen haben vor kurzem mit „Slaughter Prophecy“ ein Album abgeliefert, das sogar bisherige Gegner der Truppe überzeugen kann.

Dabei hatte Gerrit im Vorfeld der Veröffentlichung des mittlerweile vierten Langeisens »mit derben Prügeln gerechnet - vor allem von Leuten, die sich für besonders „true“ halten«. Kein Wunder: Denn statt - wie bisher - auf ´ne gute Dreiviertelstunde Power Metal mit US-Schlagseite zu setzen, enthält die „Blutbad-Prophezeiung“ auch jede Menge Death-, Black- und sogar Progressive Metal-Einflüsse. Das Ganze natürlich ohne jedwede Anbiederung an die Moderne, sondern mit einer unüberhörbaren Achtziger-Schlagseite durchsetzt.

Diese Mischung scheint sogar den Kollegen der schreibenden Konkurrenz nicht mehr ganz so viele schlaflose Nächte zu bereiten, wie Gerrit enttäuscht und mit einem Augenzwinkern feststellt: »Ich habe gerade erfahren, dass wir im Hammer-Soundcheck zum ersten Mal nicht auf dem letzten Platz gelandet sind (die Band wurde diesmal Vorletzter - d.Verf.). Das hat mich schon etwas schockiert. Nicht dass wir jetzt zu ´ner Konsens-Band mutieren und die Leute vom Hammer anfangen, uns zu mögen. Das ist echt schade. Ich hätte zu gerne...

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