RH #178Interview

H-BLOCKX

Risin´ Hai

Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob die H-BLOCKX die Segel streichen würden, doch letztendlich ging das Aushängeschild der deutschen Crossover-Szene gestärkt aus seiner Krise hervor und legte mit „Get In The Ring" ein überzeugendes Comeback vor. Sänger Henning Wehland spricht in seiner gewohnt offenen Art über die Probleme der Vergangenheit und die neue Motivation.

»Im Herbst 2000 war die Band eigentlich schon am Ende«, gibt der sympathische Frontmann gleich zu Beginn des Gesprächs unumwunden zu. »Zu dieser Zeit lief einfach alles schief. So hatten wir über einen Zeitraum von fast anderthalb Jahren immer wieder daran gearbeitet, uns in Amerika zu etablieren. Wir flogen zunächst 1999 für die Vans Warped-Tour rüber und anschließend noch mal für diverse Pressetermine und einige Gigs im Vorprogramm von Biohazard. Nach der ganzen Aufbauarbeit ging unser US-Label Pleite, was für uns natürlich ein Schlag ins Gesicht war. Dass die Mühe nicht ganz umsonst war, merkten wir erst letztes Jahr bei unseren Festival-Gigs, weil der Name H-BLOCKX sämtlichen Ami-Bands ein Begriff war. Zunächst jedoch passte die frustrierende Plattenfirmenpleite in unser damaliges Stimmungstief. Dazu kam nämlich noch, dass die Arbeiten an den neuen Songs nur sehr schleppend liefen und das Line-up auseinanderbröckelte. Drummer Steffen, der zwar kein festes Bandmitglied war, aber länger mit uns zusammengearbeitet hatte, widmete sich wieder seiner eigentlichen Gruppe Thumb, und dann strich auch noch unser zweiter Frontmann Dave überraschend die Segel (siehe dazu auch die News in RH 175 - d.Verf.). Das war natürlich ein herber Schlag, zumal uns neben der Band ja auch eine langjährige Freundschaft verbindet«, zeigt sich Henning noch immer etwas geknickt über den Verlust seines Gesangspartners. ...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen