RH #178Interview

TAD MOROSE

16 Bands in einer Penne

Es gibt Bands, die sind trotz aller Widrigkeiten einfach nicht totzukriegen. Zu dieser Spezies zählen die Power-Metaller TAD MOROSE, die auch nach zehn Jahren und mittlerweile fünf Alben noch nicht über den Status eines besseren Geheimtipps hinausgekommen sind. Ob der aktuelle Dynamit-Kracher „Matters Of The Dark“ an diesem Zustand etwas ändern wird, bleibt daher abzuwarten.

Das bisherige Schaffen der in der schwedischen Kleinstadt Bollnäs beheimateten Truppe lässt sich in zwei Abschnitte gliedern. Das erste, zwei Alben und eine EP umfassende Kapitel bestritten TAD MOROSE mit Sänger Kristian Andrèn, der die Band 1996 in Richtung Memento Mori verließ. Es folgten bislang drei Longplayer mit Fronter Urban Breed, wobei der Sängerwechsel auch gleich noch eine leichte stilistische Kurskorrektur nach sich zog.

»Urban ist, was die Technik angeht, sicherlich der Talentiertere von beiden«, analysiert Gitarrist Christer Andersson. »Kristians Stärken liegen dagegen eher im Ausdruck. Bei ihm steht das Feeling im Vordergrund. Rein musikalisch sind wir nach Urbans Einstieg eindeutig härter geworden. Der wichtigste Unterschied dürfte aber der sein, dass Kristian geraucht und gesoffen hat, während Urban in dieser Hinsicht Abstinenzler ist«, fügt er lachend hinzu. »Das hat den unschätzbaren Vorteil, dass jetzt immer viel mehr Bier für den Rest von uns übrig bleibt.«

Dieses bestechend einfache Rechenbeispiel scheint sich langfristig durchaus positiv auf den Bandfrieden auszuwirken.

»Yeah!...

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