RH #177Interview

CREED

Patrioten an die Front!

Eigentlich sollte das Mega-Platin-Trio aus Florida - in den USA verkauften sich ersten beiden Scheiben der gottesfürchtigen Post-Grunger, „My Own Prison" und „Human Clay", zusammen rund 16 Millionen Mal! - das Cover unserer letzten Ausgabe zieren. Da Buffo jedoch vergeblich auf einen Anruf von CREED-Trommler Scott Phillips wartete, durften sich die Backyard Babies über eine Titelstory freuen - sehr zum Leidwesen der deutschen Plattenfirma der Kapelle, die es kurz vor dem „Fest der Hiebe" dann aber doch noch schaffte, ein sage und schreibe 20-minütiges Telefonat mit Sänger, Texter und Songwriter Scott Stapp anzuleiern.

»Eigentlich spreche ich ganz gerne mit der Presse, wenn der Journalist und die Fragen in Ordnung sind«, wischt der Mädchenschwarm mit sonorer Stimme meine vorsichtige Vermutung vom Tisch, dass die erfolgreichste harte Rockband der letzten Jahre Interviews nur als lästige Pflichtübung empfindet. Überhaupt macht Stapp einen relaxten, aber auch sehr ernsten Eindruck. Trotzdem behandle ich das CREED-Goldkehlchen lieber wie ein rohes Ei. Schließlich eilt dem guten Mann der Ruf voraus, ein recht schwieriger Zeitgenosse zu sein.

CREED haben mit „Human Clay" ihre musikalische Blaupause weitgehend gefunden. Trotzdem muss ich dem Kollegen Kupfer widersprechen, der bis auf das mit indianischen Klängen garnierte ´Who´s Got My Back?´ auf „Weathered" keine „stilistischen Eskapaden" ausmachte. Immerhin enthält das Drittwerk mit den Opening-Tracks ´Bullets´ und ´Freedom...

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