RH #177Interview

SINERGY

Morgenstund hat Rotz im Mund

The bitch is back again! Und zwar mit einem echten Hammerschlag. Was Kimberly Goss und ihre Mannen mit ihrem bockstarken, gleichermaßen filigran und mächtig gewaltig aus der heimischen P.A. dröhnenden Drittwerk „Suicide By My Side“ abgeliefert haben, hätten ihnen wohl nur die wenigsten Fachleute zugetraut. Aber auf deren Meinung legt die selbstbewusste Nachwuchs-Metal-Queen ohnehin keinen gesonderten Wert.

Nicht dass die ersten beiden Alben „Beware The Heavens“ und „To Hell And Back“ nicht gut gewesen wären. Im Gegenteil: Beide Scheiben waren äußerst respektable Metal-Kracher, die den Namen SINERGY in Rekordzeit in der Szene etabliert haben. Dennoch schlägt „Suicide By My Side“ die Vorgänger locker mit zwei Gitarrenhälsen Vorsprung aus dem Feld. Wieso, weshalb, warum? Schließlich wurde weder der Stil noch das Line-up grundlegend verändert.

»Ich sehe das als Teil einer natürlichen Entwicklung an, die nahezu jede Band irgendwann durchlebt«, plappert Madame Goss gewohnt quirlig drauflos. »Wenn man näher zusammenrückt und auf Tour längere Zeit eng zusammenlebt, dann lernt man sich zwangsläufig besser kennen. Und zwar nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf musikalischer Ebene. Bei „To Hell And Back“ gab es drei neue Musiker in der Band, die ich damals noch kaum kannte. (Von der Besetzung des Erstlings war lediglich Gitarrist Alexi Laiho übrig geblieben, der gleichzeitig auch Kimberlys Lebensgefährte ist. - d.Verf.) Die richtige Chemie zwischen uns hatte sich noch nicht...

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