RH #176Lauschangriff

IMMORTAL

Mit Lallohol zum Südpol

Nachdem IMMORTAL mit „Damned In Black" im Jahr 2000 ihren Status als einer der Top-Black Metal-Acts endgültig zementierten, war die Spannung groß, als die norwegischen Recken der Presse in ihrer Heimatstadt Bergen den Nachfolger „Sons Of Northern Darkness" präsentierten.

Die Listening-Party für das Album, das am 4. Februar in die Läden kommt, steigt in einem Club, der normalerweise einem schickeren Publikum gepflegten Rhythm´n´Blues in die sauberen Lauscher spült.

IMMORTAL sind komplett anwesend. Der unheilige Dreier Olve (alias Abbath, g., v.), Stian (alias Iscariah, b.) und Reidar (alias Horgh, dr.) hat sich zur Feier des Tages um den ehemaligen Gitarristen und Immer-noch-Texter Harald (alias Demonaz) verstärkt, der übrigens mit einem unübersehbaren Wohlstandsbauch imponiert; seine Werbe-Company, die u.a. für die norwegische Eisenbahn Spots dreht, scheint gut zu laufen.

Im Hintergrund rocken zunächst CDs von Halford und Kiss. Abbath plauscht derweil über Filme. Sein Lieblings-Genre ist wenig überraschend Horror, und der beste Streifen, der seiner Meinung nach je gedreht wurde, ist der Achtziger-Kult-Movie „Superstition" (»der böseste Film aller Zeiten«). Anschließend erhebt er sein Bier auf seinen alten Helden Quorthon (»Wir haben ihm viel zu verdanken, egal, was Bathory heute machen.«), und Kollege Stian wirft „Sons Of Northern Darkness" in die Anlage.

Speziell die langsameren, hymnischen Parts walzen wie ein edles Schlachtschiff aus den Boxen und transportieren...

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