RH #176Lauschangriff

TIAMAT

Jam-Session um Mitternacht

Wir schreiben das Jahr 8 nach „Wildhoney". Eine kleine Schar erwartungsfreudiger Presseleute hat sich auf den Weg ins eiskalte und stürmische Kopenhagen gewagt. Ziel ist ein kleiner Metal-Schuppen namens „Tex", in dem Johan Edlund und seine Kollegen von TIAMAT zwischen Drinks und Häppchen ihr neuestes Album vorstellen.

Vorerst sind lediglich sieben der wahrscheinlich zwölf Tracks zu hören. Doch bereits jetzt wird klar: TIAMAT verfolgen ihren non-metallischen Weg konsequent weiter. Bis auf einen Song klingt das Ganze wie eine bestens produzierte, logische Weiterentwicklung der beiden guten letzten Studio-Alben.

Auf „Skeleton Skeletron" waren bereits härtere Gitarren und weniger elektronische Spielereien als auf „A Deeper Kind..." zu hören. Das neue Album geht in dieser Richtung noch einen großen Schritt weiter. Manche Ignoranten genialer langsamer Klänge können sogar aufatmen: Es ist bei den bisher vorgestellten Tracks keine einzige „Schlaftablette" dabei. Alle Songs schießen straight - mit einigen neuen Komponenten versehen, hier und da auch etwas Gothic-lastig - nach vorne los.

* ´The Return Of The Sun Of Nothing´: Das erste Mal sind auf einer TIAMAT-Scheibe Violinen zu hören. Orgelähnlich klingende Keyboards umrahmen den ein wenig nach ´Church Of Tiamat´ – nicht zuletzt wegen der Choral-artigen Gesänge – klingenden Track.

* ´So Much For Suicide´ kommt mit einer sehr eingängigen Chorus-Melodie daher und knüpft soundmäßig an den ersten Song an.

* ´Vote For Love´ beginnt...

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