RH #176Interview

PUNGENT STENCH

Pfaffen, hört die Signale!

Dogmatiker, Moralapostel und Sittenwächter hatten lange genug Zeit, ihre Wunden zu lecken. Jetzt aber gibt´s endlich wieder eine volle Breitseite aus Wien - PUNGENT STENCH sei Dank. Der Schlachtplan von Drummer Alex Wank enthält tonnenweise Todesmetall gegen den Vatikan.

Alex, im August hast du bei der PopKomm in Köln an einer Diskussionsrunde über Gewalt in Musiktexten teilgenommen. Auch die altbekannte Christa Jenal saß dort im Podium. Wie hat denn die Dame die Tatsache verdaut, dass PUNGENT STENCH reanimiert worden sind?

»Ich glaube, sie ist alles andere als erfreut. Aber damit wird sie leben müssen. Es gibt viele Bands, mit denen sie wohl oder übel leben muss. PUNGENT STENCH sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.«

Ihr wart stets ein Opfer der Zensur.

»Stimmt, aber damit hatte Jenal nichts zu tun. Sie konzentrierte sich meist auf Cannibal Corpse, speziell auf Chris Barnes. Wir hingegen wurden meist von besorgten Vätern angezeigt, die der Meinung waren, dass wir ihre Kinder verderben würden. Für mich ist Jenal einfach nur eine Person, die die Selbstdarstellung liebt. Sie will im Mittelpunkt stehen.«

Eure neueste Schandtat heißt „Masters Of Moral - Servants Of Sin" und soll das antiklerikalste Album aller Zeiten sein. Auf dem Albumcover mimt ihr (schein)heilige Kirchenvertreter. Jeder weiß, was gemeint ist, aber ans Bein pinkeln kann man euch nicht. Ihr verpackt eure Message cleverer als früher.

»Wir wollen andere ärgern, ohne selbst Ärger zu bekommen. Ich habe...

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