RH #176Interview

LOSTPROPHETS

Tolle Zeiten mit Johnny Depp

Die LOST PROPHETS sind in vielerlei Hinsicht eine außergewöhnliche Band: Die Waliser beeindruckten mit ihrem Debüt "The Fake Sound Of Progress", verfügen über unterschiedlichste Einflüsse, können auf eine interessante Geschichte verweisen und überzeugen im Interview mit aufrichtigen Statements und trockenem Humor.

Der Humorfaktor kommt vor allem im Booklet zur Geltung. Nach den Namen der Musiker sucht man darin vergebens. Stattdessen heißt es nur "5 bored kids = melody, aggression, emotion, energy, intelligence". Ganz im Gegensatz zu diesem Understatement tauchen in der Dankesliste "Brad Pitt & Johnny Depp for all the good times" auf.

»Das ist natürlich ein Gag«, lacht Sänger Ian Watkins, »denn mit diesem ganzen Starkult haben wir gar nichts am Hut. Wir sind ganz normale Typen wie jeder andere auch und amüsieren uns immer über die Wichtigtuer, die sich mit irgendwelchen VIP-Bekanntschaften schmücken.«

Ursprünglich stammt der Mastermind aus der Hardcore-Szene. Er spielte als Drummer zusammen mit Gitarrist Mike Lewis in der Band Public Disturbance. Aus dieser Phase rührt auch seine Straight Edge-Einstellung, die er seit neun Jahren konsequent, aber ohne missionarischen Eifer lebt.

»Wir gehören nicht zu den militanten Vertretern dieser Richtung. Wir wollen den Kids mit dem X auf dem Handrücken lediglich zeigen, dass es völlig okay ist, keinen Alkohol zu trinken. Wenn sie wollen, können sie sich auch die Lampen ausschießen, aber sie müssen es nicht tun, nur um...

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