RH #176Interview

KARMA TO BURN

Zweiundzwanzig! Aber hurtig!

Die aus dem US-Bundesstaat West Virginia stammenden KARMA TO BURN sind keine Band der großen Worte. Der uralte Muckerspruch „Let the music do the talking" wird von diesem hart rockenden Trio perfekt verkörpert, wie der aktuelle Geniestreich „Almost Heathen" eindrucksvoll untermauert.

Grund dafür: Es gibt keinen Sänger, sondern nur Gitarre, Bass und Schlagzeug. Das Großartige daran ist: Ein Sänger wird auch überhaupt nicht vermisst. Die irgendwo zwischen Rock, Blues, Metal und Stoner-Rock angesiedelte Mucke tönt derart intensiv, dass ein Sänger wohl gar keinen Platz mehr hätte, um sich richtig zu entfalten. Die erste Plattenfirma der Band sah dies jedoch anders und verdonnerte KARMA TO BURN zur Sängersuche.

»Unser selbstbetiteltes Debüt wurde zunächst rein instrumental aufgenommen«, erinnert sich Basser Rich. »Dann kam plötzlich die Plattenfirma und meinte: „Entweder nehmt ihr auch noch Gesang auf, oder die Platte wird nicht veröffentlicht." Also suchten wir uns zähneknirschend einen Sänger. Wir waren logischerweise reichlich angepisst.«

Dieses Kapitel war dann relativ schnell beendet, und seit dem zweiten Longplayer „Wild, Wonderful... Purgatory" rockt man wieder rein instrumental ab. Trotzdem stellt sich die Frage nach dem Warum. Der normale Weg für eine Rockband ist ja eher der mit Gesang.

»Wir mochten es einfach, wie unsere Musik klang. Sie hatte genug Power. Warum sollten wir uns das von einem schreienden Idioten kaputt machen lassen?«

Also habt ihr es nie bereut,...

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