RH #176Interview

SQUEALER

Onanieren im Dreivierteltakt

Wenn man gerade mal fünf von elf Songs gehört hat, stochert man als Musikkritiker naturgemäß im Dunkeln. Dies gilt um so mehr, wenn einem diese Tracks nur als Rough-Mix vorliegen und drei der Stücke alles andere als repräsentativ für den Charakter der neuen Scheibe sind.

 

»Auch wenn die Ballade 'Rules Of Life' oder der Gothic-Rocker 'Fade Away' ein anderen Eindruck erwecken: Nach "No Time, No Place" ist "Under The Cross" unsere bislang härteste und thrashigste Platte. Unter den restlichen sechs Tracks befinden sich nämlich noch vier Speed-Kracher und ein Remake des Johnny Wakelin-Evergreens 'In Zaire'«, beruhigt mich SQUEALER-Shouter Henner.

Wäre ja auch noch schöner, wenn die von »Helloween bis Slayer« beeinflusste Power Metal-Gang aus der hessischen Provinz mit ihrem von Tommy Newton (Produktion, u.a. Helloween) und Andy Sneap (Mix, u.a. Nevermore, Machine Head, Kreator) in Szene gesetzten vierten regulären Langeisen plötzlich einen Stilwechsel vollziehen würde. Und auch in Sachen Lyrics kann der rührige Mittdreißiger Entwarnung geben, denn die von Rage-Titan Mike Terrana (dr.) verstärkte Band beschäftigt sich auf "Under The Cross" weder mit vergangenen noch mit im Gange befindlichen Kreuzzügen. Trotzdem zieht sich eine Art Konzept wie ein roter Faden durch das am 28. Januar erscheinende Werk.

»Obwohl jeder Song auch für sich selber stehen kann, geht es um den Glauben an sich und die Überzeugung, dass Religion eigentlich eine gute und positive Sache ist, aus der man viel...

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