RH #176Interview

RE-VISION

Wir sind alle hetero!

Mit ihrem dritten Album "Longevity" sind die Waltroper RE-VISION nach eher traditionellen und progressiven Anfängen endgültig beim Gothic Metal gelandet, obwohl sich mit Paul Di´Anno und Cliff Evans zwei englische Metal-Haudegen als Gäste eingefunden haben. Sänger Frank Wenner und Drummer Dominik Nowitzki erläuterten Pöppi die Entwicklung der Band und die Entstehung der neuen Scheibe.

Grob schubladisiert könnte man sagen, dass sich RE-VISION in einem Spannungsfeld zwischen HIM und der New Wave Of British Heavy Metal befinden.

»Ach du Scheibenkleister! Ich wusste gar nicht, dass es ein Spannungsfeld zwischen der New Wave Of British Heavy Metal und HIM gibt«, schnaubt Frank. »Es ist aber sicherlich so, dass bei uns sowohl klassische Heavy Metal- als auch moderne Düsterrock-Einflüsse vorhanden sind. Beim Vorgängeralbum "Whore Venus" wurde uns immer eine Maiden-Schlagseite attestiert. Auf der neuen Scheibe ist das aber etwas in den Hintergrund getreten.«

Fellverdrescher Dominik präzisiert: »Die doppelläufigen Gitarren haben wir auf "Longevity" so weit zurückgeschraubt, dass sie eigentlich schon gar nicht mehr vorhanden sind. So gesehen passt der Vergleich mit der NWOBHM gar nicht mehr. Im Bezug auf HIM würde ich sagen, dass außer gelegentlicher Stimmeinsätze eigentlich nichts nach HIM klingt. ´Downfall´ könnte zwar mit Sicherheit auch auf einem HIM-Album stehen, wurde von uns aber nicht extra in diese Richtung komponiert.«

Frank findet nichts Anstößiges bei Vergleichen mit...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen