RH #175Interview

TRISTANIA

Viel zu viele Bands

Neue Platte, neues Line-up, eine weitere Headliner-Tour durch Europa. Es läuft derzeit wieder mehr als rund bei TRISTANIA. Zumal mit „World Of Glass“ seit kurzem eine echte Referenzscheibe in Sachen zeitgemäßer Gothic Metal die Discografie der Norweger enorm aufwertet. Shakin´ Stappert freut sich mit.

Eine Zeitlang wirkte alles etwas konfus im Lager der Truppe aus Stavanger. Mit Morten Veland war das neben Goldkehlchen Vibeke Stene wichtigste Aushängeschild von TRISTANIA plötzlich nicht mehr dabei. Der Mann also, der für einen nicht geringen Teil des Songwritings verantwortlich zeichnete und durch seine Pressearbeit das Sprachrohr zu den Fans darstellte. Davon ließ man sich jedoch nicht beirren und begann wie geplant und unter Zuhilfenahme mehrerer Gastsänger mit den Aufnahmen zum dritten Album, das nahezu sämtliche Erwartungen übertrifft und die Band von einer gereiften und deutlich moderneren Seite zeigt. So modern, dass sich die Frage stellt, ob TRISTANIA mittlerweile vielleicht eine neue, gänzlich andere Band sind.

»Nein, so sehe ich das überhaupt nicht!«, widerspricht Gitarrist Anders Hidle. »Klar, Einar (Moen, keys - d. Verf.) und ich haben diesmal das meiste Material geschrieben. Trotzdem war die Entstehung der neuen Platte mehr denn je ein echter Bandprozess. Vor allem in puncto Gesang. Vibeke hat ihre Parts allesamt selbst mit ausgearbeitet. Und auch Østen Bergroy, der die meisten der cleanen männlichen Parts eingesungen hat (und mittlerweile vom Gastmusiker zum...

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