RH #175Interview

TIERRA SANTA

Im Schatten der Bestie

Das haben TIERRA SANTA nun davon. Mit dem letztjährigen Album „Tierra De Leyenda“ und dem neuen, inzwischen vierten Longplayer „Sangre De Reyes“ rockten sie sich in die erste Liga der Traditions-Metaller und stoßen auf entsprechend großes Interesse bei Fans und Medien. Das hat für die fünf Spanier allerdings eine weniger schöne Nebenwirkung.

Die Kerle können nämlich immer noch kein Englisch und sind somit nach wie vor nicht in der Lage, Interviews ohne Übersetzer zu geben. Und selbst dann geht´s nur per E-Mail. Das ist ihnen zwar etwas peinlich, manchmal können sie einen gewissen Stolz über ihren reichlich ungewöhnlichen Status aber nicht verhehlen, wie man zwischen den Zeilen der folgenden E-Mail-Konversation lesen kann.

»Ganz besonders in La Rioja, der Region, aus der wir stammen, sind viele junge Leute quasi gezwungen, früh die Schule zu verlassen, um ihre Familien wirtschaftlich zu unterstützen. Deshalb hapert es bei uns deutlich an der englischen Sprache.«

Habt ihr dennoch mal daran gedacht, eure Alben in zwei Versionen aufzunehmen und speziell für den internationalen Markt eine englische Fassung anzubieten? Musiker aus anderen „englisch-feindlichen“ Ländern wie Polen, Frankreich oder Japan haben da weniger Berührungsängste, und für diverse Territorien wäre das für euch bestimmt von Vorteil.

»Von unseren Englisch-Defiziten abgesehen, sind wir auch kulturell so tief im Spanischen verwurzelt, dass wir bislang nie auf so eine Idee kamen. Dafür sollte man außerdem besser...

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