RH #174Interview

MACHINE HEAD

Es ist noch Suppe da!

Feinschmecker kommen hier mächtig auf ihre Kosten: In der heißen Brühe von MACHINE HEADs jüngster Kreation „Supercharge" schwimmen Nu Metal-Nudeln ebenso wie punkige Erbsen und eine klassische Hartwurst-Einlage. Sämig, aber nach modernem Rezept gekocht auf Omas altem Gasherd von einem hungrigen Küchenchef.

Der erste Eindruck von allerlei Testhörern zum neuen Album „Supercharger"? Klare Sache: MACHINE HEAD legen wieder mehr in „Burn My Eyes"-Manier los. Ein deutlicher Achtziger-Bay Area-Einfluss lässt sich nicht leugnen. Überraschenderweise hat die Band selbst keine Probleme damit, dass jedes neue Album Vergleichen mit dem Debüt standhalten muss.

»Wir nehmen sie nicht ganz so ernst«, wiegelt Galionsfigur Robb Flynn ab. »In Europa sind alle vor Begeisterung über „Burn My Eyes" ausgeflippt, während man es in den USA gar nicht schnell genug in der Luft zerreißen konnte. Ich verstehe, wie der Vergleich zu Stande kommt, denn „Supercharger" hat ein Uptempo-Feeling wie „Burn My Eyes". Unser Drummer Dave hat es am besten formuliert: Wenn alle drei Alben Sex miteinander hätten, wäre „Supercharger" das Kind.«

Auch wenn er MACHINE HEAD nicht alleine darauf reduzieren möchte, hat Robb nach wie vor kein Problem mit der Kategorisierung als Metal-Band.

»Wir haben einige Retro-Quellen angezapft, und an ein paar Stellen höre ich Bay Area-Thrash durchschimmern, nur neu interpretiert und durch den MACHINE HEAD-Filter im 2001-Stil gejagt.«

Ein Song wie ´Kick You When You´re Down´ wirkt...

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