RH #174Interview

PAIN IN THE ASS

Zu schade für die Mülltonne

Das offizielle PAIN IN THE ASS-Debüt "Spain" (es gab zuvor schon ein Cassetten-Album) hält nicht, was der Bandname verspricht. Die CD tritt zwar kräftig Arsch, bereitet aber nicht dort Schmerzen, sondern eher im Bereich der Nackenmuskulatur. Such A Surge, die kollektiv hinter diesem Nebenprojekt stehen, lassen nämlich mal so richtig schön die Sau raus und leben ihre Thrash Metal- und Hardcore-Einflüsse aus - allerdings nicht ohne die gewohnten Zwischentöne.

Daher stellt sich die Frage: Warum überhaupt das Segeln unter anderer Flagge?

Axel Horn (b.): »Vor gut vier Jahren spielten wir im Übungsraum aus Jux alte Songs, die wir als Kids mit 14, 15 Jahren geschrieben hatten. Das infantile Geknüppel hat uns ziemlich amüsiert, und irgendeiner von uns meinte, dass das ja wohl ganz schön PAIN IN THE ASS wäre. Damit war das Projekt – quasi aus einer Bierlaune heraus - geboren. Wir hatten so viel Spaß daran, dass wir noch am selben Tag neue Songs schrieben. Kurz darauf haben wir sie bei einem Freund in seinem Kellerstudio aufgenommen, 300 Tapes mit liebevoll kopiertem Schwarzweiß-Cover davon gezogen und auf den Surge-Konzerten am Merchandise-Stand vertickt. Die Sache ließ uns keine Ruhe, und so packten wir drei P.I.T.A.-Bonustracks auf die ´Jetzt ist gut´-Single, spielten einige der Songs bei Surge-Shows und bestritten schließlich sogar unter diesem Namen unser eigenes Vorprogramm.«

Wie unterscheiden sich denn beide Bands? Gerade gegen Ende der CD verschwimmen die Grenzen doch...

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