RH #174Interview

CREMATORY

Geliebt, verkannt, vergöttert

Mit dem unlängst veröffentlichten "Remind"-Rundumschlag (erhältlich sind neben der Doppel-CD auch VHS/DVD-Versionen inklusive Videoclips, Backstage-, Studio- und Privat-Aufnahmen) feiern CREMATORY einen würdigen Abschied nach zehnjährigem Aufenthalt in der Musikbiz-Irrenanstalt. Verschiedene private, gesundheitliche und businessbedingte Gründe brachten die Goth-Metaller dazu, getreu dem Motto "Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören" den Rückzug anzutreten. Trommelmann Markus Jüllich gab uns ein letztes Interview.

 

Gibt es rückblickend etwas, das ihr heute bereut oder anders machen würdet?

»Ich möchte jetzt nicht rumjammern, aber natürlich gibt es Dinge, die ich mit meiner heutigen Erfahrung anders oder besser machen würde. Man lernt in zehn Jahren eine Menge dazu. Insgesamt gesehen denke ich aber, dass wir so ziemlich alles richtig gemacht haben, denn sonst wären wir nicht so erfolgreich gewesen.«

Was war für euch das positivste, was das negativste Erlebnis eurer Karriere?

»Das allerschönste war natürlich unser erster Plattenvertrag, von dem jeder Musiker träumt, wenn er beginnt, in einer Band zu spielen. Schlimm war für uns alle die Trennung von unserem damaligen Gitarristen und Songwriter Lotte. Mit ihm hatten wir einen guten Freund und hervorragenden Musiker verloren. Danach erfolgte eine Neuorientierung in Sachen CREMATORY.«

Wessen Idee war es, Demos aus euren Anfangstagen auf die "Remind"-Bonus-CD zu packen?

»Wir haben gemeinsam entschieden, die Demo-Songs auf...

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