RH #174Interview

BROKEN BONES

Blauäugige Anarchos

Schon einige Jahre bevor Mitte der Achtziger der klassische Crossover durch Bands wie D.R.I. und Raw Power salonfähig gemacht wurde, ballerten die BROKEN BONES eine Mischung aus Punk-Strukturen, Metal Riffs und fetten Soli in die Szene. Und auch 2001 zucken die alten Recken noch ganz gewaltig.

Die BROKEN BONES wurden 1982 von Discharge-Aussteiger Bones (bürgerlich Tony Roberts, g.) gegründet. Der Bandname entstammt einem Wortspiel des englischen „Sounds“-Magazins zum Split der ultralegendären „Hear Nothing See Nothing Say Nothing“-Besetzung von Discharge. Schließlich kapierte damals niemand so recht, weshalb Bones die erfolgreichen

Hardcore-Punks verließ, und man gab seiner musikalischen Zukunft kaum eine Chance. Doch der Sechssaiter blieb lachender Dritter. Nachdem sich Discharge mit wechselnden Musikern (u.a. dem Demon-Gitarristen Steve Brookes!) immer mehr von ihren Roots entfernten, waren die BROKEN BONES an der Reihe, die Flagge des Metal-Punk hoch zu halten. Sie klopften u.a. mit den Singles „Decapitated“ und „Crucifix“ und Longplayern wie „Dem Bones“ und „F.O.A.D.“ die Classics gleich im Akkord unters Volk. Ständige Label-Wechsel und eine immer kleiner werdende Brit-Punk-Szene (aus der die BROKEN BONES trotz ihres Sound-Crossovers immer noch die meisten Fans rekrutierten) drückten die Band aber wieder zurück in den Underground, bevor es in den Neunzigern gänzlich still um sie wurde.

»Ungefähr 1992 haben sich die BROKEN BONES aufgelöst«, blickt

Basser und Co-Sänger...

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