RH #173Interview

DEICIDE

Satan wählt grün

DEICIDE-Boss Glen Benton hat definitiv einen an der Waffel. Und genau deshalb ist er einer der interessantesten Interviewpartner, die man sich wünschen kann.

Zunächst glänzt der Basser und Sänger durch eine wirklich unglaubliche Maulfäule, so dass ich schon befürchte, die Fragen im Zehn-Sekunden-Takt abhaken zu können. Doch mit der gleichen Unberechenbarkeit redet der Kerl dann plötzlich wie ein Wasserfall. Und das speziell bei Themen, die man normalerweise nicht gerade mit dem bösen Watz aus Florida verbindet.

Auch „In Torment In Hell" benötigt einige Durchläufe, bis es sich richtig gut im Schädel festfräst. Schon der Vorgänger „Insineratehymn" ließ einige Fans zunächst die Eingängigkeit vermissen, die diverse alte DEICIDE-Hits auszeichnet. Das ist laut Mr. Benton jedoch durchaus Absicht.

»Ich kann es euch schließlich nicht zu einfach machen. Sonst hört ihr euch die Platte ja kein zweites Mal an.«

Dafür ist „In Torment In Hell" mit ´ner halben Stunde Spielzeit wieder kurz und bündig ausgefallen. In der Vergangenheit hast du angedeutet, dass ihr vertraglich von Roadrunner zu mindestens 30 Minuten Material verpflichtet seid und eurem Label nur so viel gebt, wie es rechtlich verlangen kann.

»Über Roadrunner müssen wir uns keine Sorgen mehr machen.«

Der Deal ist ausgelaufen?

»Ja. Wir sind offen für neue Angebote.«

Dann kannst du ja gleich in einem Aufwasch einen Verleger für dein Buch „Bastard Of Christ" suchen. Wovon handelt das Ding eigentlich?

»Es erzählt mein...

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