RH #173Interview

SYSTEM OF A DOWN

Otto hebt ab

Was haben ein Völkermord in Armenien, Kokain schnupfende Groupies und ein Pferd, das vom Fliegen träumt, gemeinsam? Alle sind Teil der wundersamen Welt von SYSTEM OF A DOWN und ihres aktuellen Albums „Toxicity".

»Das wird sicher das lustigste Interview des Tages. Wir sind alle total stoned«, warnt Gitarrist Daron Malakian. »Du wirst nur seltsame Antworten bekommen«, lächelt Frontmann Serj Tankian süffisant. Na, das kann ja heiter werden!

Statt sich nach ihrem 1998 veröffentlichten, erfolgreichen Debütalbum „System Of A Down" ganz den Verlockungen des Stardoms hinzugeben, nutzen die ungewöhnlichen Nu-Metaller ihren Erfolg u.a. für einen politischen Dialog. Sie jedoch allein darauf zu reduzieren, wäre inkorrekt, wie Daron klarstellt:

»Unsere Themen reichen von Sex über Drogen und Politik bis hin zum Selbstmord. Auf „Toxicity" gibt es beispielsweise einen Song namens ´Psycho Groupie Cocaine Crazy´, der sich um verrückte, zugekokste Frauen dreht, wie wir sie überall auf Tour treffen. SYSTEM OF A DOWN haben sich dem Leben an sich verschrieben. Egal, ob Sex, Drugs & Rock´n´Roll oder Politik - alles ist ein Teil des Ganzen.«

Eher ungewöhnlich ist jedoch, dass sich eine Rockband aktiv für politische Belange einsetzt. Erst Anfang des Jahres spielten sie das Benefizkonzert „Souls - A Benefit for Recognition of the Armenian Genocide to stop Crimes against Humanity" in Los Angeles, bei dem satte 20.000 US-Dollar zusammenkamen, die dem Armenian Committee of America (ANCA) gespendet...

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