RH #172Interview

CROSSCUT

Kein Rap, keine Trendanbiederung!

Das CROSSCUT-Debüt „God Given Time“ wurde in der Richterskala ziemlich kontrovers beurteilt (siehe Plus/Minus-Kritik in Heft 170). Ich zähle neben Zompf, Frank und Boris zu denen, die dem New Metal der Münsteraner etwas abgewinnen können und sprach deswegen mit Gitarrist Frank Holtmann.

Der kann den Verriss von Kollege Jaedike auch nicht ganz nachvollziehen:

»Natürlich hat jeder das Recht, uns scheiße zu finden. Aber zu behaupten, dass unser Sänger Patrick Sommer (der übrigens bis vor kurzem auf VIVA2 die Sendung „2Rock“ moderierte - d.Verf.) zu rappen versucht, ist völliger Quatsch. Wir haben mit diesen ganzen Gitarren-HipHop- bzw. Crossover-Bands wie Limp Bizkit nämlich nichts am Hut, sondern sind eher von Gruppen wie Machine Head und Slipknot beeinflusst. Dummerweise wird der Begriff New Metal momentan dermaßen überstrapaziert, dass er inzwischen völlig sinnentleert ist und nicht mehr dem Ursprungsgedanken entspricht. Viele Gruppen, die in diese Schublade gestopft werden, haben darin gar nichts zu suchen, weil ihnen die nötige Heaviness fehlt - und im Gegenzug dichtet man uns Rap an.«

Die Newcomer sind gar nicht so neu: Der Kern der Band existiert bereits seit 1992 und die jetzige Besetzung seit rund zwei Jahren. Die eigene Geschichte wird im Booklet auf witzige Art und Weise erzählt:

»Wir haben auf dem Flohmarkt Unmengen alter Fotos aus den fünfziger und sechziger Jahren aufgekauft und mit ihnen die entscheidenden Schritte unserer bisherigen „Karriere“ illustriert....

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