RH #172Interview

KRISIUN

Die Saat geht auf

Gestern wurden sie noch als heiße Newcomer-Hoffnung gehandelt, heute zählen sie zu den kreativsten Köpfen der Death Metal-Szene: Die Brasilianer KRISIUN haben es geschafft, sich mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus Highspeed-Geballer und filigraner Technik zu etablieren, und werden ihrerseits längst kopiert.

Der neue, inzwischen fünfte Longplayer „Ageless Venomous“ (die Debüt-Mini-CD „Unmerciful Order“ mitgezählt) ist keinen Deut softer ausgefallen als die Vorgänger und trotzdem melodischer - allerdings nicht im Sinne von „kommerzieller“. Gitarrist und Interview-Partner Moyses Kolesne baut immer wieder technische Spielereien in die pechschwarzen Death Metal-Salven seiner Band ein (hört euch beispielsweise mal das Solo in ´Eyes Of Eternal Scourge´, das Instrumental ´Serpents Specters´ oder das kurze Akustik-Intermezzo ´Diableros´ an), betont aber, dass KRISIUN niemals ihre brutalen Death Metal-Roots verleugnen werden:

»Ich höre mir privat alles an - von Klassik über Jazz bis hin zu Hardrock, Heavy Metal und Death Metal, was man meiner Spielweise vielleicht anhört. Auch meine beiden Brüder (Bassist/Vocalist Alex und der unglaubliche Drummer Max - Anm.d.Verf.) arbeiten ständig an ihrer Technik und wollen als Musiker immer besser werden. Das heißt aber nicht, dass wir irgendwann aufhören, schnellen, brutalen Death Metal zu spielen, denn dann würden sich unsere Fans zu Recht von uns abwenden. Der Name KRISIUN wird immer für extremen Death Metal stehen - aber nie für...

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