RH #172Interview

ZERO HOUR

Gute Reise!

Klar: Unter dem Begriff „Progressive Metal“ firmiert heutzutage fast alles, was mehr als drei Akkorde beherrscht. Allerdings gibt es nur noch ganz wenige Combos, die einem Sound frönen, der Acts wie Watchtower oder Sieges Even Ende der Achtziger zumindest im Underground an die Spitze manövriert hat.

Neben den begnadeten Spiral Architect machten vor kurzem auch die aus der Bay Area stammenden ZERO HOUR mit ihrem zweiten Album „The Towers Of Avarice“ auf sich aufmerksam, das in Deutschland über den Point-Vertrieb regulär in den Läden steht, nachdem das selbstbetitelte Debüt von der Band noch eigenhändig unter die Leute gebracht wurde.

„The Towers Of Avarice“ ist ein brillantes Konzeptalbum für Tüftler, die es gerne anspruchsvoll und kompliziert mögen. Schafft man es dann nach mehreren Durchläufen, die verschachtelten Songstrukturen zu durchblicken, wird man von mannigfaltigen Emotionen geradezu überschüttet.

»Die Platte ist ein sehr düsterer, dynamischer und harter Soundtrack zum Leben«, meint Klampfer Jasun Tipton, der sich seinen Lebensunterhalt als Gitarrenlehrer und Verkäufer in ´nem Comic-Shop verdient. »Wir spielen Musik für denkende Menschen, die dich auf eine intensive Reise mitnimmt.«

Tickets für den Trip haben übrigens bereits zu Debüt-Zeiten mehr Leute gebucht, als zu erwarten war:

»Von „Zero Hour“ existieren drei Pressungen; wir haben mittlerweile über 2.500 Exemplare vertickt. Was uns bei den Verkäufen am meisten nach vorne gebracht hat, war das Internet. Wir...

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