RH #171Interview

QUIREBOYS

Die fahrende Mini-Bar

Anfang 1990 brachten die QUIREBOYS ihr Debüt-Album „A Little Bit Of What You Fancy“ raus und landeten damals im Fahrwasser von Guns N´Roses, die zu diesem Zeitpunkt auf ihren Zenit zugingen, in einigen Ländern in den oberen Regionen der Charts.

Das Nachfolge-Album „Bitter, Sweet & Twisted“ ließ dann fast drei Jahre auf sich warten, und zu diesem Zeitpunkt richteten sich schon alle Blicke nach Seattle. Die Luft für erdige Rock´n´Roll-Bands wurde so dünn, dass Guns N´Roses als einzige Combo die Glam- und Sleaze-Ära überlebten. Elf Jahre nach dem Debüt wollen es die ursprünglich aus London stammenden QUIREBOYS nun noch mal wissen. Vom Original-Line-up sind Spike (v.), Guy Griff (g.) und Nigel (b.) übrig geblieben. Der zweite Gitarrist Guy Bailey, der den Fans vor allem durch seine schrägen Zylinder, die er damals trug, in Erinnerung geblieben sein dürfte, bevorzugt mittlerweile einen anderen Musikstil, und Keyboarder Chris Johnstone hat eine lukrativere Geldquelle gefunden.

»Chris ist mittlerweile Anwalt und verdient wohl ein paar Bucks mehr, als wir es voraussichtlich mit den QUIREBOYS tun werden«, sieht Griff die ganze Reunion-Geschichte sehr bodenständig.

Für die Produktion des zweiten Albums „Bitter, Sweet And Twisted“ zeichnete damals Star-Produzent Bob Rock verantwortlich. Dass ausgerechnet dieser Mann auch einen großen Anteil am totalen Flop der Scheibe und somit auch am kurz darauf folgenden Split der Band hatte, wurde durch die millionenfach verkauften Platten, an...

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