RH #171Interview

POVERTY´S NO CRIME

Bauchspeck mit Eierlikör

Eins is´ mal klar: Das Leben ist nicht wirklich gerecht. Während sich unzählige gesichts- und musikalisch einfallslos rumwabbelnde Reißbrettkapellen, quiekende Silikonwunder und nervige Boygroups die Platinauszeichnungen gleich im Dutzend an die Scheißhauswand nageln dürfen und ihre lahmen Ärsche mit goldumrandetem Klopapier schmirgeln, gucken eher originell klingende Combos wie POVERTY´S NO CRIME in die Röhre.

Dass man speziell mit Prog-Metal nicht reich wird, dürfte eh klar sein. Aber so langsam sollten schon mal ein paar Märker für POVERTY´S NO CRIME abfallen, die soeben mit „One In A Million" erneut einen gutklassigen Rundling in die Regale der Shops gewuchtet haben.

Immerhin konnten die Jungs mit ihrem vierten Longplayer einen hervorragenden dritten Platz im Soundcheck der letzten Ausgabe einfahren. Gitarrist und Sänger Volker Walsemann freut sich ´nen Ast, hat Drummer Andreas „Theo" Tegeler im Gepäck und lässt sich auch nicht von meiner leichten Kritik aus der Ruhe bringen.

Im Vergleich zum Vorgänger „Slave To The Mind" klingt der neue Rundling etwas sperriger und bietet keine neuerliche Steigerung. Obwohl ich auf Anhieb keinen herausragenden Song ausmachen konnte, ist das komplette Material auf einem gleichbleibend hohen Niveau angesiedelt. Stimmt´s, oder hab´ ich Recht?

»Ich würde sagen: ja! Die Platte klingt wie aus einem Guss, und ich kann sie mir immer noch anhören, was eher die Ausnahme ist. Wenn die Dinger im Kasten sind, sind sie weg.«

Nach dem soliden...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

ASTRAL DOORS + OHRENFEINDT + POVERTY´S NO CRIME27.09.2018KölnBogen 2Tickets
 
 

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