RH #170Interview

DOWNER

Der Traum von Europa

Man muss nicht unbedingt ein Geistesgestörter, ein Psychopath, ein Pseudo-Freak, ein Korn kopierender Neo-Metaller oder ein rappender Möchtegern-Schwarzer sein, um in Amerika erfolgreich sein zu können. Ehrlicher, nicht verstaubter harter Rock tut´s manchmal ebenfalls, wie nach Godsmack nun auch DOWNER beweisen.

Ähnlich wie Sully Erna und seine Mannen von Godsmack mussten auch die Jungs von DOWNER ewig warten, bis sie an die Fleischtöpfe des Musikgeschäfts herangelassen wurden, wie Sänger John Scott berichtet.

»Kurz nachdem wir DOWNER gegründet hatten, spielten wir einen Gig im legendären „Whiskey A Go-Go“ in Los Angeles. Die Band, die vor uns auf der Bühne stand, nannte sich Korn. Zu jener Zeit starteten Korn voll durch, während wir noch durch die kleinen Clubs tingeln mussten.«

Eine andere Band, mit der ihr in euren Anfangstagen gespielt habt, heißt The Offspring.

»Das war mein erstes Konzert überhaupt und gleichzeitig mein lustigstes Erlebnis als Musiker. Damals spielte ich in einer Hardcore-Band namens Headfirst. Ursprünglich sollte der gemeinsame Auftritt mit The Offspring in der Pizzeria eines Kumpels stattfinden. Doch der bekam es mit der Angst zu tun. Er befürchtete, dass haufenweise Punks kommen und ihm den Laden kurz und klein schlagen würden. Also verlegten wir den Gig in die Lobby eines billigen Hotels mitten in der kalifornischen Provinz. Letztendlich kamen nur fünf Leute. Kurz darauf wurden The Offspring weltweit berühmt.«

Waren sowohl Headfirst als auch...

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