RH #170Interview

LUCYFIRE

Lachende Fischköppe

Sollte euch demnächst beim morgendlichen Besuch des Hamburger Fischmarkts ein mächtig gut gelaunt dreinblickender, mit einem meterbreiten Grinsen und fetter „Matrix“-Sonnenbrille bewaffneter „sharp dressed man“ über den Weg laufen, der euch zudem bekannt vorkommt, müsst ihr euch nicht wundern: Es könnte tatsächlich Johan Edlund gewesen sein.

Mit „This Dollar Saved My Life At Whitehorse“ hat der kürzlich von der Ruhr an die Elbe übergesiedelte Tiamat-Mainman unter dem Banner LUCYFIRE ein mit sattem Pop-Appeal ausgestattetes und massig positive Vibes versprühendes Ton-Dokument eingetütet, das den Wave/Gothic-Roots des Maestros Tribut zollt und keine Eintagsfliege bleiben soll.

»Ich würde mir schon wünschen, dass LUCYFIRE als Band eine Perspektive haben und weitere Alben folgen werden«, erzählt Johan. »Zumindest versuche ich derzeit, ein richtiges Line-up auf die Beine zu stellen, damit ich die Songs auch live spielen kann.«

Im Gegensatz zu den langwierigen, zermürbenden Tiamat-Studiosessions dürfte die Arbeit an den simpel, aber ungemein effektiv strukturierten Songs eher mal locker abgelaufen sein, oder?

»Ja, klar! Das lag aber auch daran, dass ich mich aus allen Produktionsaspekten rausgehalten habe und lediglich ins Studio ging, um meine Vocals aufzunehmen. Das stellte eine grundlegend neue Erfahrung dar. Allerdings war ich gut vorbereitet, weil ich zuvor Demos aufgenommen hatte.«

Da das Ganze nicht groß angekündigt wurde, stellt sich natürlich die Frage, wann du mit...

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