RH #170Interview

JUD

Auf den Spuren von Sisyphus

JUD verweigern sich konsequent allen Kategorien und fabrizieren auch auf ihrem aktuellen Meilenstein „The Perfect Life“ einen etwas sperrigen, ausgesprochen emotionalen Sound, der Fans von Tool, Queens Of The Stone Age oder Barkmarket ansprechen dürfte.

Das ursprünglich aus Richmond/Virginia stammende, seit etlichen Jahren aber schon in Los Angeles lebende Trio eifert mit bemerkenswerter Konsequenz der griechischen Sagengestalt Sisyphus nach, indem es wunderschöne Melodien den Berg hinaufrollt, nur um sie kurz vor dem Gipfel mit massiven Gitarrenwänden oder noisigen Parts wieder in die Tiefe zu reißen. Geschehen diese irren Wendungen aus Prinzip? (Das fragen wir uns auch gerade... - Red.)

»Nein, aber wir sind nun mal keine Pop-Band«, stellt der sich eine Flasche Rotwein einverleibende Mastermind Dave Clemmons klar. »Es langweilt uns, eindimensionale Songs zu schreiben. Wir wollen uns nicht unnötig limitieren und die Musik machen, die unsere Gefühle und unser Leben widerspiegelt. Genau wie unsere Songs sind nämlich auch wir recht vielschichtig: sowohl sensibel und nachdenklich als auch wild und aggressiv - etwas schizophren eben.«

Das galt eine Zeitlang auch für die Konzerte, bei denen JUD mit einem Akustik-Set ihr eigenes Vorprogramm bestritten. Das gehört mittlerweile jedoch der Vergangenheit an. Der Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter lebt diese Seite inzwischen nämlich mit seinem Nebenprojekt The Fullbliss aus. Die drei bisherigen EPs könnt ihr über die JUD-Homepage...

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