RH #170Interview

TOTENMOND

Wer kokelt auf dem Mond herum?

Eine ganz besonders heftige Roots-Aufarbeitung steht aus dem Hause TOTENMOND an: Die Truppe hat einen 17-Track-Trip in die Vergangenheit eingeprügelt, der Ende Juni veröffentlicht wird.

 

Neben drei eigenen Uralt-Stücken, die teilweise noch vom Totenmond-Vorgänger Wermut stammen, gibt's die volle Deutsch-Punk-Cover-Kante. Die Mischung ist reichlich brisant. So trifft z.B. Slimes unsterblicher Classic 'Polizei SA/SS' auf 'Der Osten' von den szeneintern als "CDU-Punks" belächelten OHL. Dazu kommen Schoten von Inferno (die schon mal von S.O.D. peinlichst gecovert wurden), Chaos Z, Razzia und den ollen Hippies Ton, Steine, Scherben.

»Das Ganze ist keine Reaktion auf die politischen Gerüchte, die es um uns gab«, stellt Fronter Pazzer klar. »Wir hatten einfach Bock drauf und fertig! Wir sind mit diesen Songs aufgewachsen und haben einige davon auch schon oft live gespielt. Allerdings kann uns nun wirklich niemand mehr in ein falsches Licht rücken.«

Die Tracks sind heavier und ins typische TOTENMOND-Gewand verpackt.

»Das Ergebnis hat mit den Originalen teilweise nicht mehr viel zu tun. Wir haben die Stücke tiefer gespielt, und die Stimme ist natürlich auch was anderes als der klassische Punk-Gesang.«

Der Titel des Albums lautet "Auf dem Mond ein Feuer". Geziert wird das Cover von einem sehr gelungenen, detailfreudigen Artwork, das u.a. einen klavierspielenden Revolutionär und einen gefesselten Wehrmachtsoffizier zeigt.

»Ich arbeite aufm Bau und habe das Bild bei 'ner...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen