RH #169Interview

BACKYARD BABIES

Viel Feind, viel Ehr´!

Als vor drei Jahren vier skandinavische Bands innerhalb kürzester Zeit vier erstklassige Alben herausbrachten, war das dem Rock Hard eine Titelstory unter dem Motto „Rock´n´Roll is back!“ wert. Doch die hohen Erwartungen wurden genauso schnell enttäuscht, wie sie entflammt waren.

Turbonegro lösten sich auf, Gluecifer und die Hellacopters brachten zwar noch je zwei Nachfolge-Alben heraus, aber die relativ kleine Fangemeinde konnte nur unerheblich erweitert werden. Eher wurde gestritten, ob mehr bei Kiss oder den Stones geklaut wurde, und nicht wenige schrien schon: „Zu wenig Feedbacks! Überproduziert! Zu kommerziell und überhaupt viel zu zahm!“

Die verbliebene vierte Band fegt mit ihrem neuen Album jedoch alle Diskussionen vom Tisch und beweist, dass AC/DCs 20 Jahre alte Textzeile „Rock´n´Roll ain´t gonna die´ nichts von ihrem Wahrheitsgehalt eingebüßt hat. Nachdem die BACKYARD BABIES den Support-Zuschlag für die meisten der letztjährigen europäischen AC/DC-Shows bekommen hatten, sollte man zumindest davon ausgehen, dass die vier Schweden diese Zeile oft genug gehört und sie sich hoffentlich zu Herzen genommen haben. Doch weit gefehlt: Nach den ersten Durchläufen der neuen CD „Making Enemies Is Good“ will sich leider die heiß ersehnte Euphorie nicht so ganz einstellen. Objektiv muss man zwar zugeben, dass die Scheibe alles andere als schlecht ist, aber subjektiv - gemessen am Vorgänger „Total 13“ - klingt sie irgendwie zu glatt.

Am Ostersonntag gab es dann die Möglichkeit,...

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