RH #169Interview

EIDOLON

Keine Zeit für den König

Die kanadischen Power-Metaller EIDOLON produzieren Spitzenalben am Fließband. Kaum dass die vorjährige „Nightmare World“-Scheibe in den CD-Wechslern der geneigten Fanschar ausrotierte, legen die Jungs um Ex-King Diamond-Klampfer Glen Drover mit „Hallowed Apparition“ schon die nächste episch-bombastische Metal-Vollbedienung vor. Gerade rechtzeitig vor dem ersten Germany-Abstecher der Band.

»Wir haben uns etwas beeilt, so dass das Album ein paar Wochen vor dem Bang Your Head!!!-Festival, wo wir spielen werden, in den Läden steht«, erklärt Glen den hyperkreativen Schub von EIDOLON. »Es ist aber keine große Sache, jedes Jahr eine Scheibe rauszubringen. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass „Nightmare World“ schon fast ein Jahr auf dem Buckel hatte, als es veröffentlicht wurde.«

EIDOLON gehen auf „Hallowed Apparition“ etwas gradliniger und härter zu Werke als auf ihren ersten drei Alben.

»Irgendwann hat man uns fälschlicherweise in die progressive Schublade gesteckt, obwohl wir immer schon eine straighte Heavy Metal-Band waren. Die Gitarren standen stets im Vordergrund. Sobald man in irgendeiner Weise Keyboards verwendet, wird man als technisch und verspielt bezeichnet. In unserem Fall stimmte das aber nie. Auf „Nightmare World“ fanden sich allerdings mehr akustische Gitarren, und es gab auch Keyboards, die auf „Hallowed Apparition“ völlig fehlen. Deswegen ist der Gesamteindruck wohl etwas aggressiver. Auch was die Produktion betrifft, haben wir uns verbessert. Man hört sicher...

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